Ministerpräsident Michael Kretschmer besucht Vertretung der Roma und Sinti in Sachsen – Austausch über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Minderheit in Sachsen

Am 1. April 2026 besuchte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer erstmals Romano Sumnal, die Vertretung der Roma und Sinti in Sachsen. Im Mittelpunkt des einstündigen Treffens standen ein persönliches Kennenlernen sowie der Austausch über die Arbeit von Romano Sumnal und die Lebensrealitäten von Roma und Sinti im Freistaat.

Romano Sumnal stellte dem Ministerpräsidenten zentrale Arbeitsfelder vor. Dazu gehören die historische Forschung zu den Spuren von Sinti und Roma in Sachsen, vom Mittelalter über die Verfolgung im Nationalsozialismus bis zur DDR-Zeit, sowie aktuelle Projekte, insbesondere in der Jugendbildungsarbeit. Ziel ist es, Perspektiven von Sinti und Roma sichtbar zu machen und insbesondere jungen Menschen ein differenziertes Verständnis von Geschichte und Gegenwart zu vermitteln.

Roma und Sinti sind seit Jahrhunderten Teil Sachsens und prägen die kulturelle Vielfalt des Freistaats bis heute mit.

„Dieser Besuch ist für uns ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und des Dialogs. Wir freuen uns, dass wir Ministerpräsident Kretschmer unsere Arbeit, unsere Geschichte und unsere Kultur näherbringen konnten. Roma und Sinti gehören seit Jahrhunderten zu Sachsen, diese Realität möchten wir stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken“, sagt Gjulner Sejdi, Vorsitzender von Romano Sumnal.

Mit Blick auf den bevorstehenden Internationalen Tag der Roma am 8. April unterstreicht der Besuch die Bedeutung von Sichtbarkeit, Teilhabe und kontinuierlichem Austausch.
Die Arbeit von Romano Sumnal wurde in den vergangenen Jahren wiederholt durch den Freistaat Sachsen unterstützt. Diese Zusammenarbeit bildet eine wichtige Grundlage für die weitere gemeinsame Arbeit.

„Romano Sumnal ist eine wichtige Stimme der Sinti und Roma in Sachsen und lädt zugleich alle Menschen dazu ein, die Kultur, Lebensrealität und Geschichte der Sinti und Roma besser kennenzulernen. Der Verein zeigt, wie entscheidend Räume der Begegnung, Jugend- und Bildungsarbeit sowie die Vermittlung von Geschichte sind, um Vorurteile abzubauen und Antiziganismus entgegenzutreten. Damit leistet Romano Sumnal einen unverzichtbaren Beitrag für ein respektvolles und tolerantes Miteinander in Sachsen“, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer.

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